Biotopverbund: Stadt Brackenheim

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Biotopverbundplanung für die Stadt Brackenheim

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Biotopverbundplanung für die Stadt Brackenheim

Durch das Büro Roosplan aus Backnang wurde in den Jahren 2023 bis 2025 eine Biotopverbundplanung für die Stadt Brackenheim erstellt. Diese wurde am 13. Januar 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die entsprechenden Unterlagen zur Biotopverbundplanung finden Sie folgend:

Textteil Biotopverbundplanung Brackenheim (PDF-Dokument, 7,52 MB, 20.01.2026)

Maßnahmenkatalog Biotopverbundplanung Brackenheim (PDF-Dokument, 1,36 MB, 20.01.2026)

Maßnahmenkatalog Planteil Biotopverbundplanung Brackenheim (PDF-Dokument, 961,72 KB, 20.01.2026)

Maßnahmenplan Biotopverbundplanung Brackenheim (PDF-Dokument, 85,3 MB, 21.01.2026)

Maßnahmenplan Abschnitt 1 Biotopverbundplanung Brackenheim (PDF-Dokument, 61,0 MB, 21.01.2026)

Maßnahmenplan Abschnitt 2 Biotopverbundplanung Brackenheim (PDF-Dokument, 68,1 MB, 21.01.2026)

Maßnahmenplan Abschnitt 3 Biotopverbundplanung Brackenheim (PDF-Dokument, 64,9 MB, 21.01.2026)

 

Die Ansprechpartner rund um die Biotopverbundplanung sind:

Biotopverbundplanung: Abschlussveranstaltung am 13. Januar 2026

Am Dienstag, 13. Januar 2026 fand im Bürgersaal des Rathauses die Abschlussveranstaltung zur Biotopverbundplanung in Brackenheim statt. In den Jahren 2023 bis 2025 entwickelte das von der Stadtverwaltung beauftragte Büro Roosplan aus Backnang in Zusammenarbeit mit dem Landschaftserhaltungsverband Heilbronn, der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Heilbronn sowie mit Unterstützung zahlreicher regionaler Akteurinnen und Akteure ein fundiertes Konzept für den Biotopverbund in Brackenheim. Das Ziel dabei: Lebensräume besser zu vernetzen und die biologische Vielfalt langfristig zu stärken.

Nach einer kurzen Einführung von Teamleiter Simon Ebert präsentierte Frau Dr. Miriam Pfäffle vom Büro Roosplan die Hintergründe für das Konzept sowie den finalen Planungsstand. Durch den zunehmenden Nutzungsdruck in der Landwirtschaft gingen laut Dr. Pfäffle wichtige Biotope verloren oder würden isoliert. Als Folge resultierten genetische Verarmung und Verlust von Populationen. Mit konkreten Maßnahmen aus der Biotopverbundplanung soll die Möglichkeit für die Ausbreitung und Wanderung vor allem von wenig mobilen Arten geschaffen werden. Es gehe zudem um die nachhaltige Sicherung der heimischen Arten und ihrer Lebensräume, um dem Artenschwund vorzubeugen, sowie um die Bewahrung, Wiederherstellung und Entwicklung von ökologischen Wechselbeziehungen in der Landschaft und die Gewährleistung des genetischen Austauschs.

Das Grundgerüst der Biotopverbundplanung stellen die sog. Kernflächen dar, die bereits große Populationen von Tieren und Pflanzen sowie ausreichend große und ökologisch wertvolle Lebensräume enthalten. Ausgehend von diesen Flächen, beispielsweise geschützte Biotope, wurden je nach Standort unterschiedliche Maßnahmen ermittelt mit dem Ziel, Trittsteine zwischen den Biotopen zu schaffen und Artenwanderung zu ermöglichen. Im Norden der Kernstadt, wo es viele Trockenmauern gibt, gilt es, diese zu erhalten und ggf. freizustellen, um die Entwicklung der dort typischen Vegetation zu ermöglichen. Weitere Schwerpunkte werden bei Feldhecken und Feldgehölzen, beim Streuobst, bei Magerwiesen, bei Amphibienlaichgewässern sowie dem Wein- und Ackerbau gesetzt.

Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die anwesenden interessierten Bürger Gelegenheit zum Austausch und trugen Hinweise sowie Anregungen vor. Auch die weitere Vorgehensweise wurde zusammen mit Frau Dr. Pfäffle vom Büro Roosplan sowie den anwesenden Vertretern des Landratsamtes und des Landschaftserhaltungsverbands diskutiert.

Präsentation Roosplan zur Abschlussveranstaltung Biotopverbundplanung Brackenheim vom 13. Januar 2026 (PDF-Dokument, 7,03 MB, 22.01.2026)

Presseartikel in der Heilbronner Stimme vom 20. Januar 2026 (PDF-Dokument, 113,57 KB, 22.01.2026)

Biotopverbundplanung

Runder Tisch Landwirtschaft am 5. Mai 2025

Am Montag, 5. Mai 2025 fand im Bürgersaal des Rathauses ein Runder Tisch Landwirtschaft zur Biotopverbundplanung Brackenheim statt. Rund 50 interessierte Bürger, Landwirte, Weinbauern, Schäfer, Flächenbewirtschafter, Flächeneigentümer, Vertreter der Weingärtnergenossenschaften und Vertreter der Naturschutzverbände waren der Einladung der Stadt gefolgt, um sich einen Eindruck zu den Zielen und den Vorgehensweisen der Biotopverbundplanung zu verschaffen.

Zunächst stellte Frau Dr. Miriam Pfäffle von Büro Roosplan aus Backnang den bisherigen Stand der Planung, die Schwerpunktbereiche sowie mögliche Maßnahmen in Landwirtschaft und Weinbau vor. Anschließend berichteten Frau Pauline Korth vom Landschaftserhaltungsverband Heilbronn über Fördermöglichkeiten, Herr David Susset vom Landratsamt Heilbronn, Landwirtschaftsamt über Förderprogramme und Frau Nina Bastian vom Landratsamt Heilbronn, Naturschutzbehörde über das naturschutzrechtliche Ökokonto. Der Abschluss bildete eine kleine Fragerunde, bei der auch Hinweise und Anregungen erwünscht waren.

Hintergrund der Biotopverbundplanung ist die Verpflichtung des Landes, bis 2030 15 % des Offenlands als funktionale Biotopverbundfläche zu entwickeln. Der seit Jahren zunehmende Nutzungsdruck auf die Landschaft sorgt für Verlust und Isolation wertvoller Biotope und folglich auch für die genetische Verarmung und das Aussterben von Populationen. Daher wurden bereits 2002 im Bundes- und 2015 im Landesnaturschutzgesetz die rechtlichen Grundlagen für die Gestaltung von Biotopverbünden geschaffen mit dem Ziel, heimische Arten und ihre Lebensräume nachhaltig zu sichern sowie funktionsfähige, ökologische Wechselbeziehungen in der Landschaft zu bewahren, wiederherzustellen und zu entwickeln.

Für die Stadt Brackenheim ist das Büro Roosplan aus Backnang mit der Erstellung einer Biotopverbundplanung beauftragt. Bereits im April 2024 fand eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit statt. Nun war speziell die Landwirtschaft zur Mitwirkung aufgerufen. 

Bis September 2025 sind weitere Vor-Ort-Termine mit Gebietskennern, Bewirtschaftern und Flächenbesitzern der Gesamtgemarkung Brackenheim geplant, um ein Maßnahmenkonzept erstellen zu können. Die Fertigstellung der Planung, Abstimmung mit Behörden, erneute Öffentlichkeitsbeteiligung sowie die erste Umsetzung von Maßnahmen ist bis Ende 2025 vorgesehen.

Für die Bevölkerung gibt es diverse Mitwirkungsmöglichkeiten, sich mit Ideen, Vorschlägen, Wissen über das Vorkommen besonderer Arten, Flächen oder Mithilfe bei der Biotop- und Landschaftspflege einzubringen. Auch kleine Flächen können für den Biotopverbund wertvoll sein, wenn sie an der richtigen Stelle liegen. Sie können dann Trittsteine oder neue Wanderlinien werden.

Haben Sie Ideen, Vorschläge oder Wissen über das Vorkommen besonderer Arten?

Dann wenden Sie sich gerne an das Büro Roosplan, Frau Dr. Miriam Pfäffle unter Telefon: 07191/73529-20 oder E-Mail: m.pfaeffle(@)roosplan.de.

Präsentation Roosplan zur Biotopverbundplanung Brackenheim vom 05. Mai 2025 (PDF-Dokument, 6,77 MB, 22.01.2026)

Präsentation LRA Heilbronn zu Fördermöglichkeiten zur Umsetzung der Biotopverbundplanung vom 5. Mai 2025 (PDF-Dokument, 6,70 MB, 22.01.2026)

Informationsveranstaltung am 23. April 2024

Am Dienstag, 23. April 2024 fand im Bürgersaal des Rathauses eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Biotopverbundplanung Brackenheim statt. Rund 50 interessierte Bürger, darunter Vertreter der Naturschutzverbände und viele Landwirte, lauschten dem Vortrag von Frau Dr. Miriam Pfäffle von Büro Roosplan aus Backnang. Im Anschluss wurden ergänzende Fragen gestellt, die unter anderem auch von Frau Nina Bastian und Frau Pauline Korth vom Landratsamt Heilbronn sowie Bürgermeister Thomas Csaszar beantwortet wurden. Auch viele konstruktive Anmerkungen gingen seitens der Bürgerschaft ein.

Hintergrund der Biotopverbundplanung ist die Verpflichtung des Landes, bis 2030 15% des Offenlands als funktionale Biotopverbundfläche zu entwickeln. Der seit Jahren zunehmende Nutzungsdruck auf die Landschaft sorgt für Verlust und Isolation wertvoller Biotope und folglich auch für die genetische Verarmung und das Aussterben von Populationen. Daher wurden bereits 2002 im Bundes- und 2015 im Landesnaturschutzgesetz die rechtlichen Grundlagen für die Gestaltung von Biotopverbünden geschaffen mit dem Ziel, heimische Arten und ihre Lebensräume nachhaltig zu sichern sowie funktionsfähige, ökologische Wechselbeziehungen in der Landschaft zu bewahren, wiederherzustellen und zu entwickeln.

Für die Stadt Brackenheim ist das Büro Roosplan aus Backnang mit der Erstellung einer Biotopverbundplanung beauftragt. Mit der nun stattgefundenen Informationsveranstaltung sollte die Öffentlichkeit über die Ziele, Maßnahmentypen sowie den Ablauf informiert werden.

Bis Mitte 2025 sind Vor-Ort-Termine mit Gebietskennern, Bewirtschaftern und Flächenbesitzern der Gesamtgemarkung Brackenheim geplant, um einen Bestandsplan und ein erstes Maßnahmenkonzept zu erstellen. Für die Bevölkerung gibt es diverse Mitwirkungsmöglichkeiten, sich mit Ideen, Wissen über das Vorkommen besonderer Arten, Flächen oder Mithilfe bei der Biotop- und Landschaftspflege einzubringen. Auch kleine Flächen können für den Biotopverbund wertvoll sein, wenn sie an der richtigen Stelle liegen. Sie können dann Trittsteine oder neue Wanderlinien werden.

Haben Sie Ideen oder Wissen über das Vorkommen besonderer Arten?
Dann wenden Sie sich gerne an das Büro Roosplan, Frau Dr. Miriam Pfäffle unter Telefon: 07191/73529-20 oder E-Mail: m.pfaeffle(@)roosplan.de.

Präsentation Roosplan zur Biotopverbundplanung Brackenheim vom 23. April 2024 (PDF-Dokument, 2,73 MB, 22.01.2026)

Presseartikel in der Heilbronner Stimme vom 27. April 2024 (PDF-Dokument, 140,46 KB, 22.01.2026)

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