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Stadt Brackenheim

Corona-Virus: Impfaktionen in Brackenheim

Artikel vom 24.01.2022

Impfangebote in Brackenheim

ACHTUNG: UMSTELLUNG AUF ONLINE-BUCHUNG AUF www.brackenheim-impft.de FÜR ALLE TERMINE.

Hier (PDF-Datei) finden Sie das Aufklärungsmerkblatt, die Einwilligungserklärung sowie den Anamnesebogen. Bitte bringen Sie, falls möglich, diese Dokumente bereits ausgefüllt zur Impfung mit. Dies verkürzt die Wartezeit.

Ab sofort nur noch mit Online-Buchung auf www.brackenheim-impft.de.

Neu: Verkürzung des Mindestabstands zwischen Zweit- und Auffrischungsimpfung

Seit dem 22. Dezember 2021 muss der Abstand zwischen der Zweit- und der Auffrischungsimpfung nur noch mindestens drei Monate (zuvor waren es fünf Monate) betragen. Ausnahme: Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, können bereits nach vier Wochen "geboostert" werden). Diese neue Regelung gilt für alle Impftermine.

Für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren gibt es seit dem 23. Dezember 2021 eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur Durchführung einer Auffrischungsimpfung. Daher kann diesem Personenkreis nun ebenfalls eine Boosterimpfung verabreicht werden.

Familienimpfaktionen in Brackenheim

Am 5. Februar 2022 und am 26. Februar 2022 finden Familienimpfaktionen im Bürgerzentrum statt. Bei diesen Terminen ist auch eine Schutzimpfung für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren möglich.

Weitere Informationen zu diesen Aktionen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Online-Terminbuchung erwünscht

Um angesichts der Witterung lange Wartezeiten zu vermeiden und Planungssicherheit bezüglich der Impfstoffmenge zu bekommen, ist für alle Termine die Online-Buchung eines Impftermins auf www.brackenheim-impft.de ausdrücklich erwünscht. Für Kurzentschlossene und solange Impfstoff da ist, werden auch Personen ohne Termin geimpft, dies müssen sich aber ggf. auf eine längere Wartezeit einstellen.

Die Stadt bittet darum, zum Termin den Personalausweis sowie, sofern vorhanden, das Impfbuch und die Krankenversicherungskarte mitzubringen. Außerdem sollten die Dokumente (Einwilligungserklärung, Merkblatt, Anamneseblatt) unbedingt schon im Vorfeld ausgefüllt und unterschrieben werden. Bei Kindern und Jugendlichen im Alter von unter 16 Jahren muss mindestens ein Erziehungsberechtigter unterschreiben. Der Link zu diesen Unterlagen erhalten die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Terminbestätigung per E-Mail.

Informationen zu den Familienimpfaktionen am 5. Februar und am 26. Februar

Die Kinder- und Jugendärztin Dr. med. Isabel Schäfer aus der Kinder- und Jugendarztpraxis in Brackenheim bietet in Zusammenarbeit mit der Privatpraxis Sylvia Bormann und der Stadt Brackenheim am Samstag, den 5. Februar 2022, sowie am 26. Februar 2022, jeweils ab 10 Uhr, einen "Familien-Impftag" im Bürgerzenrum, Austraße 21, an.

An diesen Terminen ist es möglich, Kinder im Alter ab fünf Jahren mit dem speziellen Kinder-Impfstoff des Herstellers BioNTech zu impfen.

Achtung: Für den bestmöglichen Impfschutz sind auch bei Kindern zwei Impfungen im Abstand von drei bis sechs Wochen notwendig. Ein weiterer Termin für Ende Februar/Anfang März ist daher in Planung.

Zusätzlich können auch bei diesen Terminen Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen für Personen ab zwölf Jahren verabreicht werden.

Bitte beachten Sie bei der Buchung von Kinderimpfungen bitte unbedingt die Hinweise im Buchungssystem auf www.brackenheim-impft.de. So müssen die Termine zur Impfung von Kindern im Alter zwischen fünf und elf Jahren und die Impfung von älteren Personen unbedingt jeweils in einer separaten Rubrik erfolgen.

Weitere Informationen zu den Kinderimpfungen

Das sagt die Ständige Impfkommission

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat Anfang Dezember Corona-Impfungen für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen empfohlen. Wie das Gremium in Berlin mitgeteilt hat, empfiehlt es zusätzlich Impfungen in dieser Altersgruppe auch für Kinder, in deren Umfeld Risikopatienten leben, die sich selbst nicht durch Impfungen schützen können. Kinder ohne Vorerkrankungen, die bereits eine labordiagnostisch gesicherte Covid19-Infektion durchgemacht haben, sollen vorerst nicht geimpft werden. Bei individuellem Wunsch von Kindern und Eltern kann die Covid19-Impfung auch bei fünf- bis elfjährigen Kindern ohne Vorerkrankungen nach ärztlicher Aufklärung erfolgen. Die vollständige Empfehlung der STIKO und deren wissenschaftliche Begründung finden Sie unter www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Impfempfehlung-Zusfassung.html.

Das sagt die Europäische Arzneimittelbehörde

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte bereit am 25. November 2021 den Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer ("Comirnaty") für Kinder ab fünf Jahren freigegeben. Die Dosierung des Wirkstoffs ist dabei geringer als bei den Impfungen für Erwachsene und Jugendlichen, sie liegt bei etwa einem Drittel der Erwachsenendosis. Eine Zweitimpfung soll im Abstand von drei Wochen erfolgen.

Bei der Zulassungsstudie bekamen von rund 2.300 Kindern zwei Drittel den Impfstoff und ein Drittel ein Placebo gespritzt. Dabei wurden Nebenwirkungen, die Impfreaktionen und auch die Wirksamkeit bis zu sechs Monate nach der zweiten Spritze erfasst. Das Ergebnis: Bislang sind keine schweren Nebenwirkungen gemeldet worden. Milde Reaktionen wie Fieber, Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit und Kopfschmerzen wurden in einzelnen Fällen berichtet. Ebenso bescheinigte die Studie dem Impfstoff eine sehr hohe Schutzwirkung vor einer symptomatischen Covid19-Erkrankung.

Wie sind Kinder vom aktuellen Infektionsgeschehen betroffen?
In der vierten Corona-Welle waren die Ansteckungszahlen unter den bislang ungeimpften Kindern hoch: In der Altersgruppe der Fünf- bis Neunjährigen verzeichnete das Robert-Koch-Institut in der Woche vom 6. bis zum 12. Dezember eine Sieben-Tage-Inzidenz von 951. Höher war der Wert nur noch unter den Zehn- bis 14-Jährigen, wo er bei 1.020 lag.

Dieses Infektionsgeschehen schlägt auch durch auf den Alltag der Kinder: Die Kultusministerkonferenz verzeichnete in der genannten Woche insgesamt 86 Schulen, die corona-bedingt keinen Präsenzunterricht anbieten konnten und 1.526 weitere mit eingeschränktem Präsenzbetrieb. Rund 100.000 Schülerinnen und Schüler waren zu diesem Zeitpunkt nach den Zahlen der KMK mit Corona infiziert, das entspricht einem Prozent der Schülerschaft in Deutschland.

Diese Zahlen könnten nach Einschätzung von Expertinnen und Experten in den kommenden Wochen aufgrund der ansteckenderen Omikron-Variante deutlich steigen.

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger sieht daher in den Kinderimpfungen einen wichtigen Beitrag, um den Präsenzunterricht in den Schulen zu sichern, wie sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte.

Erfahrungen im Ausland

In den USA ist der Kinderimpfstoff bereits seit Anfang November zugelassen, bis Anfang Dezember hatten schon rund vier Millionen Kinder im Alter von über fünf Jahren mindestens ihre erste Dosis erhalten. In Israel werden Kinder seit dem 22. November geimpft, Anfang Dezember waren das schon über 60.000. Das israelische Gesundheitsministerium erfasst auch Nebenwirkungen und Impfreaktionen. Bislang seien diese nicht auffällig. In zahlreichen anderen europäischen Ländern sind die Kinderimpfungen jetzt ebenfalls angerollt.

Weitere Impfaktionen in Baden-Württemberg

Eine stets aktuelle Übersicht aller Impfaktionen im Land finden Sie auf www.dranbleiben-bw.de.

Weitere Informationsquellen

Bitte wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, wenn Sie individuellen Beratungsbedarf haben.

http://www.brackenheim.de//rathaus-info/aktuell/neuigkeiten