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Stadtradeln

Artikel vom 18.06.2020

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Darum geht es

Es geht um den Spaß am und beim Fahrradfahren, radelnde Mitglieder des Gemeinderats und Mitarbeiter der Verwaltung, tolle Preise für Schulklassen, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Radverkehrsanteil steigern

Mehr als 80 Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen ein Fahrrad, trotzdem liegt der Anteil aller Wege, die in Deutschland geradelt werden, im Durchschnitt bei nur zehn Prozent. Das ist deutlich steigerungsfähig, auch in Brackenheim. Nach Angaben des Fahrrad-Monitors Deutschland 2019 ist aber immerhin eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Während im Jahr 2015 noch 38 Prozent der Deutschen regelmäßig (also mehrmals pro Woche) das Fahrrad/Pedelec nutzten, ist dieser Anteil im Jahr 2019 auf 44 Prozent gestiegen. Hauptgründe zur Nutzung des Fahrrads ist die Förderung der eigenen Gesundheit, die Einsparung von Kosten und der Wunsch, etwas für die Umwelt zu tun.

In Brackenheim gibt es seit dem Jahr 2017 ein Radverkehrskonzept, dass Schritt für Schritt umgesetzt wird. So stehen in diesem Jahr unter anderem die Verbreiterung des Radwegs zwischen Hausen/Meimsheim und Lauffen sowie ein Lückenschluss des Radwegs zwischen Nordhausen/Nordheim und Hausen auf der Agenda. Immer wieder kümmert sich der städtische Bauhof auch um die Verbesserung des Belags der Radwege. In den letzten Wochen wurden so beispielsweise Teilstücke des Radwegs zwischen Bönnigheim und Meimsheim sowie im Bereich "Im Bühle" auf Hausener Gemarkung neu asphaltiert.
Kohlendioxid-Emissionen vermeiden

Etwa 18,2 Prozent, und damit fast ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen (CO2) in Deutschland, entstehen durch den Kraftfahrzeug-Verkehr. Auch wenn Autos tendenziell sparsamer und damit klimafreundlicher werden, hebt das Mehr an Verkehr die bislang erreichten technischen Verbesserungen (Hybrid-Technik etc.) zum Teil wieder auf. Denn der Pkw-Verkehr hat zwischen 1995 und 2018 um knapp 14 Prozent zugenommen. Etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn zirka 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Kommunen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden.

Team gründen und mitradeln

Ziel des STADTRADELN ist daher auch, die Verwaltungsmitarbeiter/-innen und Gemeinderät/-innen für die Belange des Radverkehrs zu gewinnen, die letztlich die Weichen für die Radverkehrsplanung in Brackenheim stellen. Deshalb sollten sie Teams bilden, sich selbst in den Sattel schwingen und zusehen, wo noch Verbesserungen notwendig sind.

Für Nicht-Alltagsradler/-innen bietet das STADTRADELN die Möglichkeit, die eigene Kommune mal aus der Lenker-Perspektive zu erleben und die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken. Beim STADTRADELN können alle teilnehmen, die in Brackenheim wohnen oder arbeiten oder zur Schule gehen. Über die Webseite www.stadtradeln-brackenheim.de kommen Sie auf die Brackenheimer Seite, um dort ein Team und damit auch sich selbst anzumelden. Wer kein neues Team gründen möchte, ist eingeladen, sich einem der vorhandenen Teams anzuschließen.

Tolle "Brackenheimer" Preise zu gewinnen

ACHTUNG: Diese werden nur dann ausgezahlt, wenn bei den Schulklassen mindestens sechs verschiedene Klassenteams und bei den Firmen mindestens sechs verschiedene Betriebe an den Start gehen!

  • SCHULKLASSEN"-Teams: Voraussetzung mindestens 10 Schüler/-innen + 1 Lehrer/-in
    Wertung: Die meisten Kilometer absolut pro Klasse
    1. Platz: 200 Euro - 2. Platz: 150 Euro - 3. Platz: 100 Euro jeweils in bar für die Klassenkasse
  • "FIRMEN"-Teams: Voraussetzung mindestens 10 Betriebsangehörige
    Wertung: Die meisten Kilometer absolut pro Betrieb
    1. Platz: 150 Euro in bar z.B. für die nächste Betriebsfeier;
  • "NORMAL"-Teams: Voraussetzung mindestens 10 Teilnehmer
    Wertung: Die meisten Kilometer absolut pro Team (Das 'Offene Team Brackenheim' wird nicht gewertet)
    1. Platz: 150 Euro in bar z.B. für ein Abschlussfest

Natürlich gilt es, die jeweils aktuellen Bestimmungen der Corona-Verordnung zu beachten. Doch selbstverständlich kann man auch alleine bzw. in Kleingruppen Kilometer für sein jeweiliges Team sammeln!

Sonderpreis für "Umsteiger"

Beim Stadtradeln geht es auch darum, möglichst viele der alltäglichen Strecken nicht mehr mit dem Fahrzeug, sondern mit dem Fahrrad zu absolvieren, zum Beispiel den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Besuch von Verwandten und Freunden - und dies am besten nicht nur während des Aktionszeitraums, sondern dauerhaft. Die Stadt Brackenheim lobt daher einen Sonderpreis aus: Wer für die meisten Kilometer vom Auto auf das Fahrrad umsteigt, der darf sich über einen Brackenheimer Einkaufsgutschein im Wert von 100 Euro freuen. Die Meldung erfolgt hierbei auf Vertrauensbasis per E-Mail an steffen.heinrich@brackenheim.de.

Überregionale Preise des Klima-Bündnisses

Das Klima-Bündnis zeichnet als kommunales Netzwerk nach Abschluss des STADTRADELNs anhand der Einwohnerzahl in fünf Größenklassen in zwei Kategorien aus:

  • Fahrradaktivstes Kommunalparlament
    (km pro ParlamentarierIn in Abhängigkeit zur Beteiligungsquote der Parlamentarier*innen)
  • Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern
    (absolute Gesamtkilometer)

Neben den Bestplatzierten wird in beiden Kategorien und allen Größenklassen jeweils die beste Newcomer-Kommune ausgezeichnet. In der Sonderkategorie STADTRADELN-Star werden Preise unter allen STADTRADELN-Stars verlost.

Fahrrad fahren macht Spaß!

Die derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen führen dazu, dass wir leider keine größeren gemeinsamen Radtouren anbieten können. Doch auch individuell gibt es in unserer Region einige traumhafte Radstrecken, die man individuell oder gemeinsam mit der Familie und Freunden erkunden kann. In den nächsten Ausgaben wollen wir Ihnen die schönsten Strecken vorstellen. Auf www.neckar-zaber-tourismus.de finden Sie die genauen Streckenpläne. Selbstverständlich sind alle Touren aber auch vor Ort ausgeschildert, so dass man auch ohne Karte und Flyer gut klar kommt.

Die Trimmer-Tour (Z2)

31,8 Kilometer, ca. 422 Höhenmeter

Diese Tour für gemütliche Genießer und sportliche Strampler führt Sie in das Herz der größten Rotweinlandschaft Deutschlands. Neben der sanften Weinberglandschaft erwartet Sie ein kerniger Anstieg auf den Stromberg.

Als Startvorschlag für diese Radtour wählen wir Brackenheim-Botenheim. Alle anstrengenderen Passagen liegen so in der ersten Tourhälfte. Ihr Einstieg ist der Radweg über die Zaber hinauf nach Brackenheim, Geburtsort des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss. Durchqueren Sie die historische Altstadt und biegen Sie am Ortsausgang nach der Weingärtnergenossenschaft links an den Forstbach ab.

Auf schöner Strecke folgen Sie dem Württembergischen Weinwanderweg durch den Haberschlachter Wald nach Stockheim. Von dort aus kann die Radtour zwar nach Güglingen abgekürzt werden, wir empfehlen aber dennoch die eingezeichnete Strecke nach Frauenzimmern und dann wieder ab der WG Cleebronn-Güglingen auf dem Zabergäu-Radweg bis Pfaffenhofen. Biegen Sie in Pfaffenhofen links in die Strombergstraße ein, deren Namen schon den letzten, aber kernigen Anstieg der Tour verrät.

Oben auf dem Stromberg angekommen, folgen Sie dem Rennweg (Hauptwanderweg 10) geradewegs durch den Wald bis oberhalb des Erlebnisparks Tripsdrill und schließlich hinunter zum Michaelsberg. Am Fuße angekommen, führt links am Waldrand entlang die Abfahrt hinunter nach Cleebronn. Folgen Sie der Ausschilderung in Richtung Botenheim und verlassen Sie die Straße am Ortsende, wo Sie rechts in das Herrenwiesenbachtal abbiegen, das Sie zurück nach Botenheim führt.

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