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Veröffentlichung: 47/2025

100 Jahre Liederkranz Haberschlacht

„Der Liederkranz Haberschlacht – oder, wie er heute heißt, der Chor InTakt – hat über all die Jahrzehnte gezeigt, dass Singen mehr ist als Noten auf Papier. Es ist ein Ausdruck von Lebensfreude, von Zusammenhalt, von dem Wunsch, gemeinsam etwas Schönes zu schaffen. Und, wie wir wissen, Singen tut gut, ist auch ein bisschen Therapie – ganz ohne Rezept und Zuzahlung“, damit gratulierte Bürgermeister Thomas Csaszar dem Liederkranz Haberschlacht zum 100. Geburtstag, der am vergangenen Samstag gefeiert wurde.

Eigentlich kann der Gesang in Haberschlacht sogar auf eine 175-jährige Geschichte zurückblicken, wie Ferdinand Steigmann in seinem Grußwort berichtete.

Per Bürgerbeschluss im damals noch selbständig verwalteten Haberschlacht wurde seinerzeit beschlossen, dass Schulmeister Eitel einen Gesangsverein in Rücksicht darauf ins Leben rufen solle, „dass bei einem derartigen Verein mancher Anstand lernen und das Singen mancher unanständiger Lieder auf der Gasse hiedurch aufhören würde“.

Der Turnverein wurde 1906 gegründet, in diesen wurden auch die Sänger eingegliedert. Im Jahr 1924 erfolgte jedoch die Trennung von Sport und Gesang, ein Jahr später wurde deshalb der Liederkranz gegründet. Und erst in jüngster Vergangenheit hat sich der Kreis wieder geschlossen: Sportverein und Gesang haben wieder zusammengefunden, um die Kräfte zu bündeln und sich gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

Unter diesem Dach ist derzeit der Chor „inTakt“ aktiv. „Wir haben das Probenformat von der ganzjährigen Probe hin zu einzelnen Chorprojekten mit überschaubaren Probenzeitfenstern im Jahr geändert und unser Liedgut modernisiert“, betonte Steigmann. So konnten der Singbetrieb aufrechterhalten und teilweise sogar neue Sängerinnen und Sänger gewonnen werden.

„Der Liederkranz Haberschlacht hat 100 Jahre lang besondere Momente geschaffen – bei Festen, in Kirchen, bei Geburtstagen, bei Jubiläen und bestimmt auch bei manchem feuchtfröhlichen Abend in der Kelter.

Mögen noch viele weitere Jahre folgen – mit Liedern, die uns Freude machen, mit Stimmen, die gehört werden, und mit Menschen, die sich ein Herz fassen und mitsingen“, wünschte sich Bürgermeister Thomas Csaszar für die Zukunft.

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