Verkehr/Mobilität: Stadt Brackenheim

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CO2-Einsparung bei der Mobilität

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CO2-Einsparung bei der Mobilität

Im Bereich Verkehr/Mobilität liegen die Einspar- und CO2-Minderungspotenziale zwar auf der Hand und müssen eigentlich nicht weiter kommuniziert werden - allerdings fällt es den meisten Menschen doch schwer, auf ihr "liebstes Kind" Auto teilweise oder sogar ganz zu verzichten.

Die grundsätzlichen Ansätze für eine nachhaltige Mobilität sind u.a.

  • Fahrrad für kurze Wege
  • Bus oder Bahn für lange Wege
  • Car-Sharing (Auto teilen) statt eigenem Auto
  • Elektroantrieb statt Benzin- oder Dieselkraftstoff.

Elektroantrieb (E-Mobilität)

Pedelec (Fahrrad mit Elektrounterstützung)
Gerade im städtischen Bereich kommt man viel schneller mit dem Fahrrad als mit dem Auto voran, es gibt keine Parkplatzprobleme und es entstehen keinerlei Betriebskosten. Und für etwas längere und auch hügelige Wege ist heute das Pedelec (Fahrrad mit Elektrounterstützung) die erste Wahl. Bei einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h besteht keine Helmpflicht und es dürfen alle Fahrradwege benutzt werden.

E-Bike (Rad mit Elektroantrieb)
Es hat eine maximale Geschwindigkeit von 45 km/h, es besteht Motorradhelm- und Versicherungspflicht und die Fahrradwege dürfen nicht benutzt werden.

E-Car (Elektro-Auto)
Hier gibt es von immer mehr Kfz-Herstellern unterschiedliche Angebote, entweder als Hybrid-Version (Benzin-Kfz mit Elektrounterstützung) mit großer Reichweite oder als vollelektrische Version (nur Elektromotor) mit geringerer Reichweite. Die Elektroautos selbst sind nicht wirklich teuer - die hohen Investitionskosten entstehen durch die noch sehr teure Batterie, die deshalb teilweise auch zur Miete angeboten wird. Das macht die Anschaffungskosten erträglicher.

Ladesäulen und Routenplaner
Für aktuelle oder künftige Besitzer eines E-Autos sind diese Webseiten interessant: Zwei Karten von Stromtankstellen mit den Ladesäulen in Deutschland (Chargemap mit Registrierung) und (LEMnet); Stand Dezember 2019 gibt es in Deutschland rund 24.000 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte. Zur Planung größerer Fahrstrecken gibt es u.a. diesen speziellen Routenplaner.
Alle Ladesäulen (i.d.R. mit zwei Ladepunkten) müssen übrigens der Bundesnetzagentur gemeldet werden: Hier finden Sie immer den aktuellen Stand

Klimaschutz und E-Mobilität

Alle Berechnungen zeigen, dass ein E-Auto nur dann zum Klimaschutz beiträgt, wenn es zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien "getankt" wird; d.h. entweder jemand erzeugt den erforderlichen Strom z.B. in einer Photovoltaikanlage selbst, oder er/sie bezieht seinen Strom zu Hause komplett von einem sog. Ökostromanbieter oder er/sie tankt regelmäßig an einer (öffentlichen) Ladesäule, die zu 100 % erneuerbaren Strom liefert. Die Stadt Brackenheim bezieht Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien. Damit kann jeder, der an der stadteigenen Ladesäule am Rathaus Strom "tankt", mit gutem Gewissen weiterfahren.
Und so machen auch die stadteigenen E-Fahrzeuge ökologisch Sinn. Wird der Strom aus dem "normalen" Stromnetz (Strommix Deutschland = Bundeskraftwerkemix) bezogen, kann die CO2-Bilanz im Vergleich z.B. mit einem Dieselfahrzeug gleich oder sogar negativ ausfallen; entscheidend ist hier u.a. die jährliche Kilometerleistung.

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