Stadt Brackenheim

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Integrationskonzept

Integrationskonzept

In der Sitzung des Gemeinderates vom 12. April 2018 wurde das Vorhaben der Entwicklung eines kommunalen Integrationskonzeptes erstmals vorgestellt. Das Beratungsbüro „Taten.Drang“, welches die fachliche Begleitung des Integrationskonzeptes übernommen hatte, erläuterte den Zeitplan und das weitere Vorgehen. Am 29. November 2018 hat der Gemeinderat das Integrationskonzept verabschiedet. Gefördert wurde die Beratung über die Allianz für Beteiligung und deren Programm „Gut beraten“. Der Impuls für die Förderung ging vom Arbeitskreis Asyl aus. Da in diesem Zusammenhang ein besonderes Augenmerk auf der Bürgerbeteiligung liegt, fand am 08. Juni 2018 ein Workshop statt zu dem öffentlich eingeladen wurde. Alle Bürgerinnen und Bürger erhielten somit die Möglichkeit, sich in den Prozess mit ihren Ideen einzubringen. Insgesamt 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben an diesem Tag fünf Handlungsfelder bearbeitet, die für die weitere Integrationsarbeit vor Ort von besonderer Bedeutung sind: Arbeit und Beruf; Schule und Bildung; Kindergarten und frühkindliche Bildung; Wohnen und Wohnraum; Kultur und Freizeit.

In Abstimmung und Rückkopplung mit den Beteiligten des Workshops wurden die Ideen des Workshops verschriftlicht und weiterentwickelt. Ziel war es, allgemeine Leitlinien beim Thema der Integration in Brackenheim zu finden. Diese sollen als Grundlage für die weitere Arbeit dienen. Bewusst wurden allgemeine Ziele formuliert; eine Konkretisierung der Ziele durch die Entwicklung von Maßnahmen wird angestrebt. Diese Maßnahmen sollen überprüft und dem Gemeinderat einmal jährlich vorgestellt werden.

Das beigefügte Integrationskonzept will ein Leitfaden für das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sein. Es geht darum, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Brackenheim leben, in die lokalen Strukturen einzubeziehen und ihnen die damit verbundenen Rechte zu gewähren, als auch Pflichten einzufordern. Die Integration von Zugewanderten soll Chancengleichheit und tatsächliche Teilhabe ermöglichen, insbesondere am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben.

In den letzten Jahren sind wichtige Strukturen in der Integrationsarbeit entstanden, die nicht zuletzt dem bürgerschaftlichen Engagement zu verdanken sind. Vorausschauend geht es nun darum, die nachhaltige Etablierung dieser Strukturen zu fördern und eine entsprechende Steuerung der Angebote zu ermöglichen. Projekte sollen gebündelt und Transparenz geschaffen werden. Im Hinblick auf die landesweite Entwicklung des Rückgangs der Zahl der Ehrenamtlichen im Bereich der Integration, ist die Erweiterung der Akteursvielfalt ein wichtiges Ziel, das mit dem kommunalen Integrationskonzept verfolgt wird.

 

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