Stadt Brackenheim

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Ihr Bürgermeister informiert

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

am vergangenen Sonntag nutzten wir die Gelegenheit, um all denjenigen, die Brackenheim im vergangenen Jahr als ihren neuen Lebensmittelpunkt gewählt haben, ihren Wohnort näher vorzustellen. Dabei hatten wir uns dazu entschieden, auf einen klassischen „Neubürgerempfang“ zu verzichten und vielmehr eine „Stadtrundfahrt mit dem Bürgermeister“ anzubieten. Unsere Gesamtstadt hat ja einiges zu bieten – eine umfassende Infrastruktur mit bedarfsgerechten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, ein abwechslungsreiches Vereinsleben, ein ansprechendes kulturelles Programm und vieles mehr. 
Mehr als 5.000 zusätzliche Einwohner, allein in den letzten drei Jahrzehnten, haben sich von den Vorzügen der Heuss-Stadt Brackenheim überzeugen lassen. Dieser Einwohnerzuwachs hat einen entscheidenden Anteil an der Sicherstellung bzw. Erweiterung sowohl der Einkaufsmöglichkeiten als auch für die ärztliche- und fachärztliche Versorgung unserer Bürger. Daneben hat die Zunahme der Einwohnerzahl auf etwas mehr als 16.000 zu einer geordneten Situation der städtischen Finanzen mit Schuldenfreiheit für den städtischen Haushalt seit dem 15. August 2008 beigetragen. 
Im Bürgersaal unseres Rathauses verabschiedeten wir Polizeihauptkommissar Wilfried Gnamm nach 22 ½ Jahren als Leiter des Polizeiposten Brackenheim in den Ruhestand. Dabei nutzten wir die Gelegenheit, uns im Namen der Bevölkerung für seinen persönlichen Einsatz zum Wohle der Sicherheit der Menschen zu bedanken. Kaum ein Beruf ist so fordernd, wie der eines Polizisten. Und es ist kein Geheimnis: die Belastung, aber auch der Druck auf die Mitglieder der Polizei nimmt immer weiter zu. Gesellschaftliche Anerkennung und der Respekt vor ihrer wichtigen Arbeit nimmt dagegen leider immer weiter ab. Wir freuen uns, dass mit Wolfgang Keimp eine gute Nachfolgeregelung gefunden, ein nahtloser Übergang geschafft und der Polizeiposten Brackenheim in der Theodor-Heuss-Straße 12 so für die Zukunft auf einen stabilen Sockel gestellt werden konnte. 
In einem von den Hagelschlägen am 4. und 15. Juli 2018 betroffenen Weinberg beteiligte ich mich bei der Traubenlese. Deutlich zu erkennen waren die Unterschiede gegenüber den von den Unwettern nicht geschädigten Rebflächen. Insgesamt aber dürfen wir mit den überdurchschnittlichen Qualitäten, die auf einen außergewöhnlichen Jahrgang 2018 schließen lassen, sehr zufrieden sein.
Sehr dankbar bin ich den Lehrer/innen unseres Zabergäu-Gymnasiums, die jedes Jahr einen Schüleraustausch mit unseren Partnerstädten Charnay-lès-Mâcon/Frankreich, Zbroslawice/Polen sowie der spanischen Stadt Penafiel ermöglichen. Trägt doch die Begegnung junger Menschen über Ländergrenzen hinweg dazu bei, sich näher kennenzulernen, Eigenarten zu akzeptieren und Verständnis füreinander zu gewinnen. Im Juli durften wir bereits das 40-jährige Jubiläum des Schüleraustausches mit Charnay-lès-Mâcon in Frankreich feiern. Zur 10. Begegnung mit den spanischen Austauschschülern überbrachte ich noch zur späten Stunde die Grüße der Stadt sowie den Dank an die gastgebenden Familien, die sich im Aufenthaltsraum des Zabergäu-Gymnasiums eingefunden hatten. 
Mit Frau Raziye Dogansoy hat sich die neue Schulsozialarbeiterin an der Theodor-Heuss-Schule und Henry-Miller-Schule im Rathaus vorgestellt. Mit zwei weiteren Schulsozialarbeiterinnen unterstützen wir zudem das Zabergäu-Gymnasium und unsere sieben Stadtteilgrundschulen. 
Nach der UN-Behindertenrechtkonvention hat der Bundestag das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Zur Umsetzung dieser Gesetze gehört die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Die Lebenshilfe Heilbronn-Franken e. V. plant in unserer Stadt ein Beratungsangebot aufzubauen, so dass unsere Einwohner mit einer Behinderung oder deren Angehörigen, denen es nicht möglich ist weite Wege zurückzulegen, vor Ort profitieren können. 
In den Sitzungen der Gesprächskreise in Hausen, Dürrenzimmern und Meimsheim haben wir über die Aufhebung der unechten Teilortswahl bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019, den Sachstand für die „WeinZeit im Schloss“ sowie die Pläne für den Neubau eines Gesundheitszentrums auf dem Krankenhausparkplatz informiert. Die nächste „kleine Bürgerversammlung“ findet am Dienstag, 23. Oktober 2018 in Haberschlacht statt. 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr 

Rolf Kieser, Bürgermeister

„Der Name Wirtembergschreibt sich von Wirt am Berg –ein Wirtemberger ohne Wein,kann der ein Wirtemberger sein?“
Friedrich von Schiller