Stadt Brackenheim

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Ihr Bürgermeister informiert

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

Alexander von Humboldt meinte:
„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben“.
Eine hervorragende Gelegenheit andere Länder nicht nur aus touristischer Sicht zu erleben, sondern Menschen anderer Nationalitäten kennen zu lernen, bieten die Städtepartnerschaften mit unseren Freunden in Europa. Überaus dankbar, ja stolz darüber, bin ich für die Tatsache, dass wir in unserer Gesamtstadt so viele weltoffene Mitbürgerinnen und Mitbürger haben, die am vergangenen Wochenende über 200 Gäste aus unseren Partnerstädten Charnay-lès-Mâcon/Frankreich, Castagnole delle Lanze/Italien, Zbroslawice/Polen und Tarnalelesz/Ungarn bei sich zu Hause aufgenommen haben. Anlass dafür war das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft mit unseren französischen Freunden im Burgund. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei unserem Partnerschaftskomitee mit dem 1. Vorsitzenden Dieter Buyer, allen Vorgängern, Gründungsvätern, Wegbegleitern, früheren sowie aktuellen Mitstreitern und gastgebenden Familien für das herausragende ehrenamtliche Engagement. Unsere Begegnungen lassen Kontakte und Freundschaften über Ländergrenzen entstehen, fördern Verständnis füreinander und bereichern uns alle in vielerlei Hinsicht. Lassen Sie sich, sofern noch nicht geschehen, ebenfalls von dieser Partnerschaft inspirieren und machen Sie dabei die gleiche Erfahrung wie mir ein Gastgeber, der zum ersten Mal einen Gast aufgenommen hatte, nach der Feierstunde mit den Worten zum Ausdruck brachte: „Jetzt weiß ich, was ich in den letzten 40 Jahren versäumt habe.“
Kaum eine andere Stadtverwaltung betreibt einen so hohen Aufwand, um einen Adventsmarkt auf die Beine zu stellen. Vom Mieten bis zum Aufbau und Abbau der Hütten, von der Werbung über die Logistik, von der Strom- bis hin zur Wasserversorgung, waren meine Mitarbeiter im Bauhof und im Rathaus bei der schon 10. Auflage des Brackenheimer Adventsmarktes am vergangenen Freitag stark gefordert. Aber wir machen das gerne, weil wir davon überzeugt sind, dass diese Veranstaltung unserer Stadt gut zu Gesicht steht, weil wir den ehrenamtlichen Einsatz der Teilnehmer zu schätzen wissen und würdigen wollen und weil es uns wichtig ist, den Gästen und vor allem den Kindern eine schöne weihnachtliche Veranstaltung anbieten zu können.
Vor einer großen Kulisse eröffneten wir am Samstagabend das 1. Fenster des Botenheimer „Adventskalenders“, der sich mit den 24 Fenstern und Türen des früheren Rat- und Schulhauses und heutigen Heimatmuseums abbilden lässt. Musikalisch umrahmt wurde die Zeremonie durch die Kinder der Grundschule Botenheim sowie der Theodor-Heuss-Schule und des Kindergartens.
Jedes Jahr treffen wir uns mit den Vertretern (Pfarrern, Pastoren, Diakonen) unserer Kirchengemeinden aus dem Stadtgebiet zu einem Gedankenaustausch. Bei unserem diesjährigen Stadtgespräch im Evangelischen Gemeindezentrum in Hausen standen die Themen Integration, Flüchtlingssituation, Obdachlosigkeit sowie die anhaltende Wohnungsnot im Mittelpunkt. Unser Integrationsbeauftragter David Spenger unterbreitete das Angebot, sich und seine Aufgabenstellung in den Kirchengemeinden näher vorzustellen.
Ebenfalls im Hausener Gemeindezentrum überbrachte ich am 1. Adventssonntag den Teilnehmern des von der Evangelischen Kirchengemeinde angebotenen Seniorennachmittags die Grüße der Stadt.
Mit dem Nationalen Kriterienkatalog (NKK) wird in den städtischen Kindertageseinrichtungen die pädagogische Qualität festgestellt, entwickelt und gesichert. Ein Gremium, bestehend aus den Leitungskräften unserer Betreuungseinrichtungen, hat sich in den letzten 18 Monaten zu mehreren ganztägigen Arbeitssitzungen zusammengefunden, um dann anschließend die erarbeiteten Inhalte in ihre Teams zu übertragen.
Im Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart nahm ich an der Abschiedsfeier der Vorsitzenden des Vorstands dieser bundesunmittelbaren Stiftung, Gabriele Müller-Trimbusch teil, die dieses Amt 23 Jahre nach der Gründung wahrgenommen hatte.
Bei der Sprengelversammlung der Bürgermeister aus dem Zabergäu und Leintal im Rathaus in Leingarten lauteten die Themen: Jugendhilfe im Landkreis Heilbronn, Fusion der kommunalen Rechenzentren in Baden-Württemberg, „Gute Kindertagesstätten“, künftige Forstverwaltung und Entschädigung von Feuerwehrangehörigen.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Rolf Kieser, Bürgermeister

„Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.“
Theodor Fontane 1819-1898