Stadt Brackenheim

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

mit dem Stadtentwicklungsplan (STEP) im Jahr 2010 haben wir das Handlungsfeld für unsere kommunalen Aktivitäten um den Klimaschutz erweitert. Durch die Vermittlung der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg und mit Begleitung der Universität Hohenheim ist es uns gelungen, zusammen mit der Bürgerschaft ein vom Bundesumweltministerium anerkanntes Kommunales Klimaschutzkonzept zu verabschieden. Zusätzlich an Fahrt aufnehmen konnten unsere Bemühungen mit der Einstellung eines Klimaschutzmanagers in Person von Thomas Königstein seit dem 1. April 2015. Eine tolle Bestätigung für unsere Aktivitäten haben wir nun beim Bundeswettbewerb „Klimaaktive Kommune 2018“ mit dem Projekt „Klimafair – verpackungsarm einkaufen“ erfahren dürfen. Ziel dieser von Bürgerinnen initiierten und vom Klimaschutzmanager begleiteten Aktion ist es, Verbrauchern in Brackenheim die Möglichkeit zu geben, Lebensmittel ohne Verpackung auch an den Frischetheken lokaler Geschäfte zu kaufen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte uns in Berlin den mit 25.000 Euro dotierten Preis und betonte die hohe Bedeutung der Kommunen als Schrittmacher des Klimaschutzes und bei der Anpassung an den Klimawandel.
Am Montagabend berichtete Thomas Königstein im Rahmen des öffentlichen Vortrages „Klimaschutzmanagement – Bilanz 2018“ im Bürgersaal des Rathauses über die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen unseres kommunalen Klimaschutzes in diesem Jahr.
Bei unseren regelmäßig stattfindenden Gesprächen tauschen wir uns mit den Leitungen unserer sieben Grundschulen, Gemeinschaftsschule, Henry-Miller-Schule und Zabergäu-Gymnasium aus. Themen unserer Zusammenkunft in der vergangenen Woche waren Klimaschutzprojekte an Schulen, der Erfahrungsaustausch über den Hausmeisterpool, die Digitalisierung sowie neue Druck- und Kopiersysteme, die Weiterführung der Kooperation mit der Musikschule Lauffen oder der Betrieb der Mensa im Schulzentrum.
183 Mitglieder zählt der Ortsverband Brackenheim im Sozialverband VdK. Beim Besuch der Weihnachtsfeier am vergangenen Freitagnachmittag in der Sportgaststätte in Hausen dankte ich den Ehrenamtlichen für ihr Engagement im Sinne ihrer Mitglieder. Neben den vielseitigen Angeboten der Vereine, Kirchen oder dem abwechslungsreichen Kulturprogramm im „Haus Zabergäu“ für die Seniorinnen und Senioren gibt es mit Unterstützung der Stadtverwaltung seit fast zehn Jahren den regelmäßig stattfindenden „Sonntagstreff 60 plus“. Organisiert und geleitet wird der Sonntagstreff vom ehrenamtlichen Lenkungsteam mit Christine Hafner und Elisabeth Knörle. Zur Adventsfeier überbrachte ich den Teilnehmern am Sonntagnachmittag im Otto-Wendel-Saal des Bürgerzentrums die Grüße der Stadt.
Ebenfalls am 2. Adventssonntag hatte der Theodor-Heuss-Freundeskreis Baden-Württemberg zu seiner Mitgliederversammlung in den Barrique-Keller der Weingärtner Stromberg-Zabergäu eingeladen. Im Anschluss daran veranstaltete die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit im Lemberger-Saal eine Veranstaltung mit dem Thema „In vino libertas – über Weinbau und die Wurzeln von Liberalismus und Marktwirtschaft“. Nach dem Grußwort des Enkelsohnes des 1. Bundespräsidenten und eigens aus der Schweiz angereisten Prof. Dr. Ludwig Theodor Heuss, referierte der Professor für internationale Weinwirtschaft an der Hochschule Geisenheim, Prof. Dr. Erik Schweickert, MdL, über die Zusammenhänge von Wein und Freiheit am Beispiel bedeutender Wissenschaftler und Politiker aus der Geschichte. Auch unser großer Sohn und 1. Bundespräsident wählte bei seiner Doktorarbeit das Thema „Weinbau- und Weingärtnerstand in Heilbronn am Neckar“.
Um die Wirtschaftlichkeit einer Reaktivierung der Zabergäu-Bahn zu ermitteln, hat der Landkreis im vergangenen Jahr eine Standardisierte Bewertung in Auftrag gegeben. Davon hängt ab, ob die dafür notwendigen Ausbaumaßnahmen mit Mitteln des Bundes gefördert
werden können. Im Zuge dieses Bewertungsverfahrens sind neue Fragestellungen aufgetreten, die intensive Gespräche mit den Verkehrsministerien von Bund und Land sowie den Bahnunternehmen zur Folge hatten. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, steht noch ein wichtiges Gespräch aus, ohne das ein belastbares Ergebnis der Standardisierten Bewertung nicht ermittelt werden kann. Sobald klare Ergebnisse vorliegen, wird eine Information im Verwaltungsausschuss des Kreistages erfolgen.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Rolf Kieser, Bürgermeister

„Die größten Ereignisse — das sind nicht unsre lautesten,
sondern unsre stillsten Stunden.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche