Stadt Brackenheim

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Ihr Bürgermeister informiert

 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
mit dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes verfügen wir über eine weit überdurchschnittlich leistungsfähige Hilfsorganisation in der Region, die bei Sanitätsdiensten und größeren Veranstaltungen im ganzen westlichen und südlichen Landkreis, teilweise im Stadtkreis Heilbronn, tätig werden kann. 48 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr 6.108 Einsatzstunden, was einer Arbeitszeit von 4 Vollzeitbeschäftigten entspricht. Im Zabergäu genießen wir eine hervorragende Versorgung durch den regulären Rettungsdienst. Ergänzend ist beim DRK Brackenheim das System der ehrenamtlichen „Helfer vor Ort“ eingeführt, eine erweiterte Hilfeleistung zwischen Ersthelfer und Rettungsdienst. Wenn der nächste verfügbare Rettungswagen einen langen Anfahrtsweg zurücklegen muss, überbrücken die Helfer das freie Intervall und leisten mit dem in Brackenheim installierten Notfall-Krankenwagen sogar einen Beitrag zum Krankentransport. Für ihr 30-jähriges bzw. 25-jähriges ehrenamtliches Engagement im DRK Ortsverein erhielten Jens Keck und Dr. Henning Schock einen besondere Ehrung. Für den großartigen Einsatz unserer Rotkreuzler bedankte ich mich im Rahmen der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitagabend in den Räumlichkeiten unseres DRK Ortsvereins.
 
Das 10-jährige Bestehen des „Sonntagstreffs 60 plus“ feierten wir am Sonntagnachmittag im vollbesetzten Bürgersaal unseres Rathauses. Ein besonderer Dank gilt dem ehrenamtlichen Lenkungsteam mit Christine Hafner und Elisabeth Knörle, die in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung die monatlichen Begegnungen und gemeinschaftliche Unternehmungen organisieren. Mehr als ein Drittel unserer Bevölkerung ist inzwischen älter als 60 Jahre. Um die Interessen unserer älter werdenden Gesellschaft zu bündeln und sich dazu mit den kommunalpolitischen Verantwortlichen auszutauschen, wäre es wünschenswert, wenn wir, wie bereits vor 10 Jahren angedacht, in unserer Gesamtstadt einen Seniorenrat ins Leben rufen könnten.
 
Als beispielhafte Umsetzung für eine Rathauserweiterung besuchte uns der Dekan für den Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt mit seinen 60 Studierenden am vergangenen Freitagnachmittag. Die angehenden Absolventen konnten für die Vorbereitung ihrer Bachelor-Abschlussarbeit bei einer Führung durch unser Rathaus grundsätzliche Organisations- und Erschließungsprinzipien dieser Bauaufgabe begreifen lernen.
 
In einer Verbandsversammlung des Gemeindetages Baden-Württemberg für die Bürgermeister im Landkreis Heilbronn berichtete der erste Beigeordnete über das Positionspapier des Gemeindetages über die Auswirkungen einer Gebührenfreiheit für die Kindertagesbetreuung. Berücksichtigt werden sollte dabei die hohe Qualität der Kinderbetreuung in Baden-Württemberg, die von keinem anderen Bundesland übertroffen wird. Eine mögliche Gebührenfreiheit könnte deutlich zu Lasten der Betreuungsqualität ausfallen. Schon heute ist die Kindertagesbetreuung der von den Kommunen höchst subventionierte Bereich. 80 bis 85 % der jährlichen Betriebskosten werden über allgemeine Steuermittel aufgebracht.
 
Ein weiteres Thema unserer Versammlung in der Alten Kelter in Bad Friedrichshall war der „Stuttgarter Bewegungspass“ für Kindergärten, nachdem festgestellt wurde, dass 25 % der Kinder Auffälligkeiten in ihrer Grobmotorik aufweisen.
 
Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter Heilbronn hatte unsere Integrationsbeauftragte zum 3. Mal im Bürgerzentrum den „Arbeitsmarkt regional – Brackenheim“, eine Messe vor Ort für Arbeitgeber und Arbeitssuchende organisiert. Eingeladen dazu waren Personen aus dem Zabergäu, die derzeit ohne Beschäftigung sind, einschließlich geflüchteter Personen. Nach den Aussagen des Geschäftsführers im Landkreis-Jobcenter verzeichnet man einen Stellenanstieg bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen von Flüchtlingen. Die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt läuft deutlich besser, als in früheren Jahren.
 
Sowohl einen neuen Höchststand in der Mitgliederzahl (142) als auch bei den Übernachtungen (140.411) erreichte der Neckar-Zaber-Tourismus e. V. im vergangenen Geschäftsjahr. Dass der Tourismus in Deutschlands größter Rotweinlandschaft zwischen Zaberfeld und Neckarwestheim durchaus noch weiteres Potenzial bietet, wurde bei der 16. Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche in der Herzogskelter in Güglingen deutlich.
 
Ein frohes Osterfest mit möglichst vielen positiven Überraschungen wünscht Ihnen
 
Ihr
 
 
Rolf Kieser, Bürgermeister


 
„Im Licht der Ostersonne bekommen die
Geheimnisse der Erde ein anderes Licht.“
 
Friedrich von Bodelschwingh