Stadt Brackenheim

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

eine weitere Verbesserung für den Busverkehr im Zabergäu ist durch die Installation des Fahrgast-Informations-Systems (FIS) in Echtzeit innerhalb unseres Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) und für das Schulzentrum eingetreten. Auf der elektronischen Anzeigetafel kann der Busreisende auf die Minute genau erkennen, wann der jeweilige Bus für die entsprechende Linie ankommt. Damit zählt der Landkreis Heilbronn mit zu den Vorreitern für den Einsatz dieser Technik. Leider nutzen noch viel zu wenig den öffentlichen Personennahverkehr. Dabei bietet doch der halbstündige Takt nach Heilbronn sowie zum Bahnhof Lauffen eine hervorragende Möglichkeit, seine Ziele mit dem Bus zu erreichen. Das gilt ebenso für die Anbindung unserer sieben Stadtteile, von wo Sie wochentags nahezu stündlich mit dem Bus in die Kernstadt fahren können.

Um die deutschen Klimaschutz-Ziele zu erreichen, geht Verkehrsminister Winfried Hermann mit seinem Vorschlag sogar noch einen Schritt weiter: „Jeder zweite Weg unter fünf Kilometer soll künftig nicht mehr mit dem Auto oder Motorrad zurückgelegt werden, sondern mit Hilfe von Muskelkraft – also zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Roller. Wenn das unrealistisch ist, dann ist Klimaschutz nicht zu machen“, sagte der Minister.

„Spaß haben und etwas fürs Klima tun“, war das Motto beim bundesweiten Stadtradeln, an dem wir uns zusammen mit über 1.000 Kommunen in Deutschland beteiligt hatten. Leider lag die Gesamtzahl der gefahrenen Kilometer im maßgebenden Zeitraum vom 22. Juni bis zum 12. Juli 2019 unter dem des Vorjahres. Als eine Enttäuschung bezeichnete unser Klimaschutzmanager Thomas Königstein die Beteiligung von Schülerinnen und Schüler.

Auf Initiative des „Fördervereins Jakobus- und Johanniskirche e.V.“ hatten die Katholische und Evangelische Kirchengemeinde sowie die Stadt zum Kirchweih-Erinnerungsfest in die Stadtkirche eingeladen. Etwa 350 Besucher interessierten sich für den Vortrag unserer Stadtarchivarin über die Geschichte der Kirchweih und des Kirchweihfestes sowie für die Impulse zu diesem Thema durch Dekanin Dr. Müller und Pfarrer Oliver Westerhold, um dann den Abend bei Wein und Musik im und vor dem Rathaus ausklingen zu lassen.

Insbesondere bei Starkregen übernehmen die Stauwärter der Hochwasserrückhaltebecken eine große Verantwortung für die Sicherheit und die Betriebsbereitschaft dieser Einrichtungen. Dieser Anforderung kann nur kompetentes, sachkundiges sowie mit der Anlage vertrautes Personal gerecht werden. Es bedarf einer kontinuierlichen Fortbildung, um auf dem aktuellen Stand der technischen Vorschriften zu sein. Im Bürgersaal unseres Rathauses begrüßten wir dazu die Teilnehmer des Stauwärter-Nachbarschaftstages für das Gebiet „Mittlerer Neckar“.

Verantwortung tragen wir ebenso für die 440 km Feldwege in unserer Gesamtstadt. Davon sind 250 km asphaltiert bzw. betoniert, 60 km geschottert und 130 km befestigte Erdwege. Gemeinsam mit den Vertretern der landwirtschaftlichen Ortsvereine und des Gemeinderates legen wir jedes Jahr in einer Sitzung der Feldwegekommission die Unterhaltungsnotwendigkeiten fest. Nach wie vor beschäftigt uns dabei die Problematik, wie wir mit den Randsteinen entlang der Weinbergwege verfahren sollen, um so das Überfahren mit Schleppern zur Bewirtschaftung der Weinberge zu erleichtern.

Bei einer weiteren Zusammenkunft mit den Vertretern unseres Weinbaus besprachen wir die Organisation der diesjährigen Weinberghut. Gegenüber 2018 liegt die Vegetation um 10 bis 14 Tage zurück, so dass mit der Vogelabwehr voraussichtlich erst Anfang September begonnen wird. Leider ist der Gebrauch von akustischen Abwehrmaßnahmen in Ortsnähe mit Lärmbelästigungen für die Anwohner verbunden. Dabei ist zu bedenken, dass Starenschwärme in kurzer Zeit erheblichen wirtschaftlichen Schaden in einem Weinberg anrichten können.

Wohl kaum ein anderes Fußballturnier kann auf ein halbes Jahrhundert seines Bestehens zurückblicken. Deshalb galten unsere Glückwünsche am vergangenen Sonntag dem TSV Botenheim zum 50. Heidepokal-Turnier. Dieser Wettbewerb bietet neben dem sportlichen Kräftemessen auch die Gelegenheit, sich auf der Botenheimer Heide zu begegnen.

Im Rahmen des Kinderferienprogrammes nahm ich im Jugendhaus die Herausforderung bei einem Aktions-Quiz mit den Kindern an. In der Mensa besuchte ich "Kinderstadt".

Die DRK-Blutspendenaktion im Erlebnispark Tripsdrill zählt zu den größten dieser Art in Deutschland. Am Montag dieser Woche habe ich dort wieder einen halben Liter Blut gelassen. Die Veranstalter rechnen bis zum Abschluss am heutigen Freitag mit über 3.000 Blutspendern. Herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Rolf Kieser, Bürgermeister

„Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken,
dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.“
Dalai Lama