Stadt Brackenheim

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Arbeitskreis Klimaschutz

Drei Arbeitskreise (AK) zum Klimaschutz haben ihre Arbeit zu Jahresbeginn 2016 aufgenommen: Der AK "Bewusstsein schaffen", der AK "Konsum" und der AK "Verkehr&Mobilität". Am 20.07.16 wurde der AK "Verkehr & Mobilität" mangels Teilnehmern eingestellt. Im Oktober 2016 haben sich die beiden übrigen AK zu Einem zusammengeschlossen, dem Arbeitskreis Klimaschutz. Er trifft sich regelmäßig etwa alle sechs bis acht Wochen.

  • Nächstes Treffen: Dienstag, 30. Oktober um 19.00 Uhr (Rathaus, 1. OG, Raum 104)
    Themen: Einkaufen KLIMAfair und Kinoabend Film "Tomorrow"

Die Treffen sind für alle Bürgerinnen und Bürger jederzeit offen und die Mitglieder des Arbeitskreises freuen sich auf Ihr Kommen und Ihr Mitmachen. Anwesend und i.d.R. immer dabei ist der Klimaschutzmanager, dessen Aufgabe es ist, die Ideen und Ergebnisse aus diesen Treffen in die Verwaltung und in den Gemeinderat zu tragen. Der Titel 'Arbeitskreis' soll Sie als interessierte/n Mitmacher/in nicht abschrecken. Denn es geht weniger um Arbeit als um die Entwicklung von nachhaltigen Ideen, Aktionen oder Projekten. Haben Sie Lust? Dann kommen Sie einfach vorbei!

Gesellschaftsgarten Bandhausstraße wird nicht realisiert!

Trotz intensiver Bemühungen, für die neun geplanten kostenfreien Hochbeete genügend Pächter zu begeistern, fanden sich leider nur vier (deutsche) Interessenten für dieses Projekt. Von geflüchteten Familien gab es keinerlei verbindliche Zusagen, auch weil der AK Asyl das Projekt nicht unterstütze.

Deshalb wurde am 27.02.2017 beschlossen, den Gesellschaftsgarten nicht zu realisieren. Das Grundstück bleibt weiterhin ein brachliegende Grünfläche der Stadt.

Vergeblicher Spatenstich vom 12.12.2016

Von rechts: Bürgermeister Kieser, Integrationsbeauftragte Frau Brennecke, Frau Scheyhing (AK Klimaschutz), Herr Königstein (Klimaschutzmanager), Frau Wolf und Frau Schimpf (AK Klimaschutz), Herr Walter (Betreuer junger Flüchtlinge), Frau Bauer (AK Klimaschutz)

Das geplante Projekt Gesellschaftsgarten Bandhausstraße

Ein Gemeinschaftsprojekt der Integrationsbeauftragten und des Arbeitskreises Klimaschutz

Ein Picknick im Grünen genießen, am besten mit frisch geerntetem Obst und Gemüse, die Kreativität ausleben oder einfach nur die Seele baumeln lassen – und das mitten in Brackenheim? Mit dem Spatenstich am 12. Dezember 2016 haben in der Bandhausstraße die Arbeiten am Gesellschaftsgarten, einem Gemeinschaftsprojekt der Integrationsbeauftragten Mirjam Brennecke und des Arbeitskreises Klimaschutz mit Unterstützung des Klimaschutzmanagers Thomas Königstein, begonnen.

Klimaschutz
In Deutschland ist unser Essen für 20 % der Treibhausgase (vor allem Kohlendioxid, kurz CO2) verantwortlich, welche die zunehmende Erderwärmung verursachen. Damit hat unsere Ernährung einen bedeutenden Einfluss auf unser Klima. Um dieses besser zu schützen, können wir einiges tun (siehe auch Amtsblatt vom 9.12.2016): Z.B. weniger Fleisch und mehr Gemüse essen oder Lebensmittel aus der Region kaufen, die zudem aus einer Bio-Produktion kommen oder Obst, Kräuter und Gemüse selbst (ohne Pflanzenschutzmittel) anbauen – im Gesellschaftsgarten Bandhausstraße.

Integration
Das gemeinsame Bewirtschaften von Beeten mitten in unserer Stadt schafft Begegnungen und fördert die Gemeinschaft sowie den interkulturellen Austausch. Neben den individuell gestalteten Hochbeeten bieten Gemeinschaftsflächen Raum für Kommunikation und ein gemütliches Beisammensein. Neue Verbindungen und Zugehörigkeiten entstehen und fördern das Miteinander. Zudem werden durch den Gesellschaftsgarten städtische Brachflächen nutzbar gemacht und bepflanzt. Eine kleine Stadtlandschaft entsteht – ob mit Nutzpflanzen oder Blumen, bleibt dabei Ihnen überlassen. Nebenbei entstehen praktische Lernorte für Kinder sowie Erwachsene. Neue Impulse für eine Kultur der Teilhabe und des Miteinanders können unser Zusammenleben in Brackenheim bereichern.

Der Gesellschaftsgarten
Ab März soll das derzeit brachliegende Grundstück in der Bandhausstraße für die künftigen Gärtnerinnen und Gärtner vorbereitet werden, mit Unterstützung des städtischen Bauhofs, des Arbeitskreises Klimaschutz und der Mitarbeit von Flüchtlingen. Zwischen kleinen Bäumen, Sträuchern, Blumen und Kräutern finden im Frühjahr neun Hochbeete ihren Platz. In einer Gartenhütte können zahlreiche Gerätschaften verstaut werden.
Das Grundstück inklusive der Hochbeete stellt die Stadt Brackenheim kostenfrei zur Verfügung. Finanziell unterstützt wird der Gesellschaftsgarten Bandhausstraße durch das Förderprogramm „Gemeinsam in Vielfalt“ des Landes Baden-Württemberg.

Ihre Bewerbung für ein Beet
Haben Sie sich schon immer einen kleinen Garten gewünscht? Möchten auch Sie Teil dieses innovativen Projekts werden? Bewerben Sie sich als Brackenheimer Familie für ein Hochbeet im Gesellschaftsgarten (siehe Lageplan), das Sie ganz nach Ihren Wünschen gestalten und bepflanzen können.
Bewerben Sie sich mit einer persönlichen und kreativen Botschaft – ob Video, Fotos, Zeichnung oder Brief – und lassen Sie uns wissen, wer Sie sind, was Sie am Gärtnern und am Gesellschaftsgarten fasziniert und wie Ihr Beet im Garten aussehen könnte. Wir freuen uns auf Sie!
Bewerbungsschluss für ein Beet ist der 24. Februar 2017. Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an Mirjam Brennecke, Stadt Brackenheim, Stabsstelle Integration, Marktplatz 1, 74336 Brackenheim, E-Mail: mirjam.brennecke(@)brackenheim.de oder rufen Sie an: Tel. 07135-105-601. Für ein kostenloses Beet können sich alle Brackenheimerinnen und Brackenheimer bewerben, die noch keinen Garten besitzen. Die Pachtzeit ist zunächst auf ein Jahr begrenzt.

Ihre aktuelle persönliche Klimaschutz-Bilanz
Möchten Sie einmal feststellen, wie Ihre aktuelle eigene Klimaschutz-Bilanz aussieht? Dann nutzen Sie z.B. den CO2-Rechner von KlimAktiv  und berechnen Sie Ihren CO2-Fußabdruck, den Sie aktuell hinterlassen. Oder Sie lassen Sie sich Ihren etwas umfassenderen ökologischen Fußabdruck berechnen. Hier hilft der Online-Rechner von ‚Brot für Welt‘.
Vielleicht gibt es bei Ihnen auch im Bereich der Ernährung noch Optimierungspotenzial?

Lageplan mit neun Hochbeeten

2. Tütentauschtag vom 18.09.2016

2. Tütentauschtag beim Herbsttreff am 18.09.
2. Tütentauschtag beim Herbsttreff am 18.09.

Beim Herbsttreff am Sonntag, den 18.09., war der Arbeitskreis Klimaschutz "Bewusstsein schaffen" erneut mit seinem Angebot zum (Plastik)tütentausch aktiv. Und wieder konnten viele große und kleine Plastiktüten "aus dem Verkehr" gezogen und gegen eine Stofftasche eingetauscht werden. Insgesamt wurden 40 große und 34 kleine Taschen ausgegeben, die von Erwachsenen und Kindern mit viel Freude und Kreativität vor Ort farbig gestaltet wurden. Außerdem gab es wieder die Möglichkeit, seine eigene Stofftasche selbst zu nähen.
An diesem 2. Tütentauschtag (und am 1. Tütentauschtag 16.07.) kamen insgesamt 48,74 € an Spenden zusammen, die von den Mitgliedern des Arbeitskreises kurzerhand auf 70,00 € aufgestockt wurden. Diese Spende ging an den NABU, der damit acht Freiwillige mit Müllgreifer, Arbeitshandschuhen und Sammelsäcken ausstattet, um die Strände der Nord- und Ostsee von den riesigen Plastikmüllbergen zu säubern.

Tütentauschtag vom 16. Juli 2016

Aktive des Arbeitskreis Klimaschutz von links: Sabine Bauer, Sabine Schimpf-Mohelnik, Katja Hilprecht, Silvia Schmid, Dorothea Scheyhing

Anfang des Jahres hat sich der Arbeitskreis Klimaschutz "Bewusstsein schaffen" gegründet und im April seine Arbeit aufgenommen. Unter dem Motto "Plastiktütenfreies Brackenheim" hat er am 16. Juli sein erstes Projekt recht erfolgreich durchgeführt, einen Tütentauschtag. Zur Marktzeit am Samstagvormittag hatte jede/r drei Stunden lang die Möglichkeit, seine/ihre Plastiktüte(n) vorbeizubringen und gegen eine kostenfreie Stofftasche einzutauschen. Denn der aktuelle Plastiktütenverbrauch in Deutschland liegt bei 6.100.000.000 Stück; somit verbraucht statistisch auch jede/r Brackenheimer/in 76 Plastiktüten pro Jahr. Viel zu viel, wie der Arbeitskreis meint.
Klimaschutz
Beim Tütentausch ging und geht es nicht nur um die große "klassische" Plastiktüte, die man an der Kasse erhält, sondern auch um die vielen dünnen und oft durchsichtigen Plastiktüten (sog. Hemdchentragetaschen ohne und mit Aufdruck): In deutschen Modeläden, Kaufhäusern, Apotheken und Drogerien wie auch beim Fleischer, im Lebensmittelgeschäft, im Fast-Food-Bereich oder auf dem Markt bekommen Käufer zumeist ohne Nachfrage eine oder mehrere dieser Tüten zum Transport des Einkaufs angeboten. Die noch immer kostenfreie Abgabe fördert den ungehemmten Konsum und verhindert einen sparsamen Umgang mit Ressourcen. Fast alle Plastiktüten werden aus fossilem Rohöl hergestellt, die dadurch entstehenden CO2-Emissionen liegen allein in Deutschland bei fast 190.000 Tonnen pro Jahr.
Umweltschutz
Der Verzicht auf die Plastiktüte stellt aber nicht nur einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz dar - es geht dabei insgesamt um einen nachhaltigen Umweltschutz. Bis Plastiktüten vollständig zerfallen, vergehen bis zu 500 Jahre. Trotzdem werden sie oft achtlos weggeworfen (nicht einmal jede zehnte Plastiktüte wird recycelt) und schädigen Ökosysteme und Lebewesen, wie uns immer wieder grausame Bilder von toten Fischen, verschmutzen Meeren und Stränden sowie von zugemüllten Straßenrändern vor Augen führen.
Ergebnis des 1. Tütentauschtages
Gleichmäßig über den Vormittag verteilt kamen rund 170 Erwachsene und Kinder und gaben insgesamt 513 große und kleine Plastiktüten ab, die in einer Riesenplastiktüte gesammelt wurden und nun einem ordentlichen Recycling zugeführt werden. Natürlich wurde zusätzlich mit Hilfe von Plakaten und einem Film über den "Wahnsinn" Plastiktüte informiert und aufgeklärt. Ausgegeben wurden 130 große und kleine Stofftaschen, davon 50 selbst genähte und bereits gestaltete Baumwolltaschen der Stadt. Viele Taschen wurden aber auch direkt vor Ort genäht und anschließend kreativ gestaltet. Dazu standen verschiedene Farben und Techniken (z.B. Sprühen oder Kartoffeldruck) zur Verfügung, die vor allem bei den Kindern sehr gut ankamen. Zum Teil sind echte Unikate entstanden.
2. Tütentauschtag am 18. September von12.00 bis 18.00 Uhr vor dem Rathaus
Diese Aktion war so erfolgreich und hat allen so viel Freude gemacht, dass der Arbeitskreis am Sonntag, den 18. September, als Teilnehmer des Brackenheimer Herbsttreff den zweiten Tütentauschtag durchführen wird - in der Kirchstraße vor dem Rathaus ab 12.00 Uhr.

Gründungveranstaltung "Arbeitskreis Klimaschutz" am 18.01.2016 erfolgreich

Gründung Arbeitskreis Klimaschutz 18.01.2016

"Gemeinsam für Klimaschutz in Brackenheim", so lautet der verbindende Slogan, der mit Leben gefüllt werden soll. Dazu sollte am 18.01.2016 ein Arbeitskreis Klimaschutz gegründet werden.
Guter Auftakt - breite Basis
Der Grundstein ist gelegt: Am Montag, den 18.01. haben sich im Bürgersaal des Rathauses 43 interessierte Männer und Frauen zur Gründung eines Arbeitskreises Klimaschutz eingefunden - und damit weit mehr Personen als erwartet. Eine tolle Sache, zumal die Teilnehmer aus vielen unterschiedlichen Bereichen des Lebens unserer Stadt kommen und der Arbeitskreis somit auf ein breites Fundament bauen darf: Vertreter/innen von Landfrauen, Bauernverband, Weingärtner- und Bürgerenergiegenossenschaft, Kirche, VdK, NABU, BUND, Albverein, Volksbank, Musikverein, Schule, Kindergarten, Sportverein oder Parteien waren ebenso anwesend wie acht Gemeinderäte und vor allem zahlreiche engagierte Privatpersonen.
Ziel des Abends war es, einen Arbeitskreis Klimaschutz zu gründen, der u.a. die Arbeit des Klimaschutzmanagers unterstützt. Dazu moderierte B. Thomas Hamm aus Rottenburg a.N. den Abend. Er fragte die Anwesenden nach der Motivation für ihr Kommen, sammelte auf Kärtchen zugerufene Stichworte und sortierte alles auf Pinnwänden. Es ergaben sich fünf übergeordnete Leitthemen: Bewusstsein schaffen, Verkehr/Mobilität, Energiesparen/Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Konsum. Ganz nach eigenen Interessen konnten die Teilnehmer anschließend an Arbeitstischen an einem dieser fünf Themen weiterarbeiten, gemeinsam diskutieren und Ideen für künftige Schwerpunkte sammeln. Nach einer Pause wurden dann die Ergebnisse dieser Mini-Workshops auf großen Flipchart-Blättern kurz präsentiert und kommentiert.
Vier Schwerpunkte
Das Ergebnis: Den Interessenlagen der einzelnen Teilnehmer entsprechend wurden statt eines großen die vier kleinen Arbeitskreise "Bewusstsein schaffen", "Konsum", "Verkehr" und "Energie" eingerichtet. Diese werden bis Ende Februar erstmals tagen, sind dabei aber selbstverständlich stets für weitere Interessenten offen. Eine neue Chance für die vielen Handwerker, Schornsteinfeger, Ingenieure und Architekten, von denen dieses Mal leider niemand dabei war.
Am Ball bleiben
Die ersten Treffen dieser vier Arbeitskreise im Februar werden erneut vom Klimaschutzmanager organisiert und von B. Thomas Hamm begleitet. Im Rahmen dieser Treffen sollen vor allem die jeweiligen Inhalte und Ziele genauer definiert werden. Fazit: Um 22:45 Uhr war zum Ende der Gründungsveranstaltung klar: Es ist allen Beteiligten ein erfolgreicher Beginn gelungen, der "Lust auf mehr" macht.

Wer was wo?

Einerseits muss man das Rad ja nicht immer wieder selbst neu erfinden, andererseits lässt sich das eine oder andere Projekt mit genügend Informationen und entsprechender Unterstützung einfacher realisieren.

Dazu ist die Nutzung von Netzwerken sinnvoll - man muss sie nur kennen, um zu wissen, wer was wo macht oder anbietet (Ein Netzwerk ist definiert als eine (locker) organisierte Gruppe von Personen mit gleichen Interessen, die sich gegenseitig unterstützen, indem sie sich z.B. mit Informationen versorgen).

Manchmal reichen auch einfach nur Adressen.

Lokale Adressen in und um Brackenheim (unvollständig in willkürlicher Reihenfolge)

Überörtliche Adressen

Kennen Sie Adressen (Netzwerk, Verein, Verband, Genossenschaft), welche sich im weiteren Sinne mit Klima- und Umweltschutz beschäftigen und die hier erscheinen sollten? Dann melden Sie sich bitte per Email.