Stadt Brackenheim

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Verkehr/Mobilität

CO2-Einsparung durch eine angepasste Mobilität

E-Bike (Kleinkraftrad mit bis zu 45 km/h) der Stadt Brackenheim
E-Bike (Kleinkraftrad mit bis zu 45 km/h) der Stadt Brackenheim

Im Bereich Verkehr/Mobilität liegen die Einspar- und CO2-Minderungspotenziale zwar auf der Hand und müssen eigentlich nicht weiter kommuniziert werden - allerdings fällt es den meisten Menschen doch schwer, auf ihr "liebstes Kind" Auto teilweise oder sogar ganz zu verzichten.

Die grundsätzlichen Ansätze für eine nachhaltige Mobilität sind u.a.

  • Fahrrad für kurze Wege
  • Bus oder Bahn für lange Wege
  • Car-Sharing (Auto teilen) statt eigenem Auto
  • Elektroantrieb statt Benzin- oder Dieselkraftstoff.

Elektroantrieb (E-Mobilität)

Pedelec (Fahrrad mit Elektrounterstützung)
Gerade im städtischen Bereich kommt man viel schneller mit dem Fahrrad als mit dem Auto voran, es gibt keine Parkplatzprobleme und es entstehen keinerlei Betriebskosten. Und für etwas längere und auch hügelige Wege ist heute das Pedelec (Fahrrad mit Elektrounterstützung) die erste Wahl. Bei einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h besteht keine Helmpflicht und es dürfen alle Fahrradwege benutzt werden.

E-Bike (Rad mit Elektroantrieb)
Es hat eine maximale Geschwindigkeit von 45 km/h, es besteht Motorradhelm- und Versicherungspflicht und die Fahrradwege dürfen nicht benutzt werden (was aktuell im Bundestag allerdings neu diskutiert wird).

E-Car (Elektro-Auto)
Hier gibt es von verschiedenen Herstellern unterschiedliche Angebote, entweder als Hybrid-Version (Benzin-Kfz mit Elektrounterstützung) mit großer Reichweite bis zu 1.000 km oder als vollelektrische Version (nur Elektromotor) mit vergleichsweise geringer Reichweite bis zu 180 km.
Die Autos selbst sind nicht wirklich teuer - die hohen Investitionskosten von bis zu 30.000 € für einen kleinen PKW z.B. von Renault, VW oder KIA entstehen durch die noch extrem teure Batterie (7.000 bis 10.000 €), die deshalb auch oft zur Miete angeboten wird. Das soll die Anschaffungskosten erträglicher machen. Durch die (noch) geringe Reichweite ist ein E-Car (derzeit) allerdings nur für den Nahbereich zu empfehlen.

Ladesäulen und Routenplaner
Für aktuelle oder künftige Besitzer eines E-Cars sind diese Webseiten sicher interessant: Zwei Verzeichnisse bzw. Karten von Stromtankstellen mit den Ladesäulen in Deutschland (Chargemap und LEMnet), aktuell sind es über 27.000, sowie zur Planung größerer Fahrstrecken ein spezieller Routenplaner

Klimaschutz und E-Mobilität

Alle Berechnungen zeigen, dass ein E-Car nur dann zum Klimaschutz beiträgt, wenn es zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien "getankt" wird; d.h. entweder jemand erzeugt den erforderlichen Strom z.B. in einer Photovoltaikanlage selbst, oder er/sie bezieht seinen Strom zu Hause komplett von einem sog. Ökostromanbieter oder er/sie tankt regelmäßig an einer (öffentlichen) Ladesäule, die zu 100 % erneuerbaren Strom liefert.
Die Stadt Brackenheim bezieht Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien. Damit kann jeder, der an der stadteigenen Ladesäule am Rathaus Strom "tankt", mit gutem Gewissen weiterfahren. Und so machen auch die stadteigenen E-Fahrzeuge ökologisch Sinn.
Wird der Strom aus dem "normalen" Stromnetz (Strommix Deutschland = Bundeskraftwerkemix) bezogen, so ist die CO2-Bilanz im Vergleich z.B. mit einem Dieselfahrzeug gleich oder sogar negativ.