Stadt Brackenheim

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So wird gewählt

a) Gemeinderats- und Kreistagswahl

Grundsätzlich hat jede Wählerin und jeder Wähler bei der Gemeinderatswahl 22 Stimmen, die auf Kandidatinnen und Kandidaten aller Wahlvorschläge verteilt werden können. Jeder Bewerberin oder jedem Bewerber dürfen dabei bis zu drei Stimmen gegeben werden. 

Nachfolgend die grundsätzlichen Möglichkeiten, wie ein Stimmzettel für die Gemeinderatswahl ausgefüllt werden kann.

Quelle: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

1. Unveränderte und im Ganzen gekennzeichnete Stimmzettel

Der Stimmzettel kann unverändert abgegeben werden. Es darf jedoch nur ein unveränderter Stimmzettel abgegeben werden. Wer mehrere „Unveränderte“ abgibt, dessen Wahl ist ungültig. In dem dargestellten Fall erhalten alle Bewerber/Bewerberinnen des Wahlvorschlags je eine Stimme. Genau das gleiche passiert, wenn ein Stimmzettel „im Ganzen“ gekennzeichnet wurde, zum Beispiel durch ein Kreuz neben dem Namen des Wahlvorschlags (Beispiel 1).

Positive Kennzeichnungspflicht

Sobald Sie Veränderungen am Stimmzettel vornehmen, gilt die so genannte positive Kennzeichnungspflicht. Nur Bewerberinnen und Bewerber, die von Ihnen ausdrücklich markiert werden, erhalten dann Ihre Stimmen. Wie diese Markierung der Bewerber/innen aussieht, ist dabei egal, solange für die Wahlhelfer ihr Wählerwille eindeutig erkennbar ist. Theoretisch können neben Zahlen auch Kreuzchen, Punkte oder sonstige Zeichen verwendet werden. TIPP: Verwenden Sie zur Markierung der von ihnen gewählten Bewerber/innen am besten die Zahlen „1“, „2“ oder „3“ – so können Unklarheiten weitgehend vermieden werden.

2. Kumulieren

Der Wähler kann auch „kumulieren“, also mehrere Stimmen auf einen Kandidaten anhäufen. Somit können Sie einem Bewerber/einer Bewerberin nicht nur eine, sondern auch zwei oder maximal drei Stimmen geben. Alle Bewerber/innen, deren Namen nicht gekennzeichnet sind, erhalten keine Stimme (Beispiel 2).

3. Panaschieren

Beim Panaschieren können Bewerber/Bewerberinnen aus anderen Wahllisten übertragen werden. Sie erhalten eine Stimme. Soll der/die übertragene Bewerber/Bewerberin mehr erhalten, muss dies mit einer „2“ oder „3“ deutlich werden (Beispiel 3). Als Alternative zum Panaschieren können Sie aber auch einfach die vorgedruckten Stimmzettel verwenden, dort bei den jeweiligen vorgedruckten Kandidatinnen und Kandidaten ihre Stimmen notieren und alle Stimmzettel, die von Ihnen mit Eintragungen versehen wurden, gemeinsam in einem Stimmzettelumschlag im Wahllokal abgeben.

Sämtliche Regelungen gelten auch bei der Kreistagswahl. Jedoch hat dort der/die Wähler/in maximal sieben Stimmen zur Verfügung.

b) Europawahl

Das Wahlsystem der Europawahl ist schnell erklärt. Sie haben eine Stimme, die Sie am besten in Form eines Kreuzchens an die jeweilige Partei vergeben.