Stadt Brackenheim

Seitenbereiche

Stadtentwicklung

Richtlinienplanung für Brackenheim

Im November 2016 hat der Gemeinderat die Forschreibung des Stadtentwicklungsplans 2030 verabschiedet. Er enthält die wesentlichen kommunalpolitischen Ziele der Stadt Brackenheim für die nächsten eineinhalb Jahrzehnte und soll als Leitlinie für die künftigen Entscheidungen des Gremiums dienen. Das fast 100 Seiten dicke Werk, das neben der Ausgangssituation und den Zukunftsprognosen auch die wichtigsten strategischen Ziele der Stadt für die Zukunft enthält, kann hier heruntergeladen werden.

Diese langfristige Zielsetzung hat in Brackenheim eine lange Tradition.  So hat der Gemeinderat erstmals bereits im Jahr 2001, damals in Begleitung der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg, einen Stadtentwicklungsplan erarbeitet. Die Stadt Brackenheim gehörte damals zu den Pionierinnen, heute haben zahlreiche weitere Kommunen im Land und in der Region die Bedeutung eines solchen Plans als Grundlage für wichtige Entscheidungen erkannt und sind diesem Beispiel gefolgt. Dabei ist es natürlich von großer Bedeutung, die im Stadtentwicklungsplan fixierten Ziele regelmäßig zu überprüfen, die bisherigen Schwerpunkte zu hinterfragen und auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren. Hierfür hat sich ein Fünf-Jahres-Zeitraum als angemessen etabliert. So haben Gemeinderat und Verwaltung in den vergangenen Monaten nach den Fortschreibungen in den Jahren 2004/2005 und 2011 gemeinsam mit dem Stadtplanungsbüro Reschl die Vorbereitung für eine erneute Aktualisierung des Planwerks getroffen.

Ein sehr großes Augenmerk haben alle Beteiligten auf die intensive Beteiligung der Bürgerschaft gelegt. So fand nach der Klausurtagung des Gemeinderats am 11. bis 12. September 2015 am 30. November 2015 eine Bürgerversammlung statt, bei der der bisherige Bearbeitungsstand des Stadtentwicklungsplans 2030 vorgestellt wurde. Darüber hinaus hat das beauftragte Stadtplanungsbüro Reschl Stuttgart im Frühjahr 2016 eine repräsentative Bürgerbefragung durchgeführt, deren Ergebnis wichtige Impulse für die Fortschreibung lieferte. Im Juli 2016 war die Bevölkerung schließlich dazu eingeladen, sich bei einer „Zukunftswerkstatt“ im Bürgerzentrum zu beteiligen und sich zu verschiedenen Themenbereichen mit Ideen und Anregungen einzubringen.

Ein besonderes Augenmerk wurde bei dieser Fortschreibung auf zwei weitere Personengruppen gelegt, denen eine besonders wichtige Schlüsselrolle für die Zukunft unserer Stadt zukommt: Die Rede ist von Jugendlichen sowie von Einzelhändlern. Aus diesem Gruppe wurde für diesen Personenkreis jeweils ein Workshop durchgeführt (23.11.2015 mit den Einzelhändlern; 25.11.2015 mit den älteren Jahrgängen des Zabergäu-Gymnasiums).

Aus all diesen Initiativen sind zahlreiche Anregungen, Vorschläge und Meinungen in das Planwerk eingeflossen. Nach der Einbringung des Entwurfs für den Stadtentwicklungsplan 2030 in der Sitzung des Gemeinderats am 22. September 2016 hatten außerdem die Fraktionen nochmals die Möglichkeit, ihre Anregungen zu formulieren und Änderungswünsche zu unterbreiten.