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Rathaus Brackenheim, Theodor Heuss mit Unterschrift, zwei Kinder in den Weinbergen mit Logo der Stadt Brackenheim
 

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Rathaus Aktuell

Ihr Bürgermeister informiert

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

durch die Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages sind wir vor 2 Wochen mit der Gemeinde Tarnalelesz in Ungarn eine Partnerschaft eingegangen. Interessant ist ein Vergleich der Aussagen unseres in Brackenheim geborenen 1. Bundespräsidenten,
Prof. Dr. Theodor Heuss und dem ungarischen Staatsgründer Stephan. Theodor Heuss umschrieb Demokratie als Lebensform, was bedeutet: „Dem Menschen, gleich viel wer er sei und woher er käme, als Mensch zu begegnen“. Schon vor über 1.000 Jahren gab der ungarische Staatsgründer Stephan der Heilige seinem Volk ein wahrhaft tolerantes Statement auf den Weg mit: „Denn wenn Gäste (Fremde) aus unterschiedlichen Ländern zu uns kommen und diverse Sprachen und Gewohnheiten mit sich bringen, all das ziert unser Land und erhöht den Glanz des Hofes. Denn schwach und zerbrechlich ist ein Volk, wenn es nur eine Sprache und eine Tradition hat“.

 

Zur 1. Vorstandssitzung des Fördervereins Krankenhaus Brackenheim e. V. trafen sich die Vorstandsmitglieder im Rathaus. Dabei stellten wir Überlegungen für die Schwerpunkte des Vereinshandelns sowie über die Art und Weise des Austausches mit der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat der SLK-Kliniken GmbH an. 308 Mitglieder sind dem Förderverein bereits beigetreten. Über weitere interessierte Mitstreiter zur Stärkung unseres Krankenhauses würden wir uns sehr freuen. Aufnahmeanträge sind an der Rathauspforte erhältlich.

 

Angesichts der anhaltenden Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer im Stadtkern von Brackenheim zeichnen sich an weiteren Standorten abermals Möglichkeiten zur Umsetzung von Maßnahmen ab, die einen wesentlichen Beitrag zur funktionalen, baulichen und gestalterischen Weiterentwicklung unserer Innenstadt leisten können. Wichtig ist uns dabei die flächensparende Schaffung von familienfreundlichem Wohnraum bei kurzen Wegen z. B. zu Kindergarten, Schule, ärztlicher Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten. Neben den bereits in Ausführung befindlichen Wohnbaumaßnahmen in der Henry-Miller- und Bürgerturmstraße sowie in der Mauergasse, sind weitere Sanierungsobjekte in der Staffel-, Rosen- und Schleglergasse sowie in der Obertor- und Marktstraße in Planung. Dafür einsetzen möchten wir uns, dass auch weiterhin die Zuschüsse für sanierungsbedingte Mehraufwendungen zur Schaffung zeitgemäßen Wohnraumes in der Innenstadt durch das Land Baden-Württemberg und die Stadt Brackenheim fließen können. Hierzu haben wir mit Vertretern des Wirtschaftsministeriums und des Regierungspräsidiums in diesem Monat einen Vor-Ort-Termin vereinbart.

 

Zur Vollendung seines 92. Lebensjahres durfte ich am letzten Sonntag Herrn Hugo Faißt in Hausen gratulieren. Herr Faißt ist nach wie vor in der Lage, seinen Haushalt selbständig zu betreiben. Anstehende Besorgungen außerhalb des Ortes nimmt er noch mit dem Auto wahr.

 

In den nächsten Jahren wird die Zahl der zu erwartenden Rentner/innen in Brackenheim deutlich ansteigen. Unsere im Rathaus angesiedelte Ortsbehörde für die Rentenversicherung hat die Zahl der künftigen Rentenempfänger vorausberechnet. Sind es in diesem Jahr noch 106 Einwohner, die das 65. Lebensjahr erreichen, so wird sich dieser Kreis im Jahr 2016, also innerhalb von 6 Jahren, auf 217 mehr als verdoppeln. Diese Verdoppelung der Rentenanträge ist natürlich auch mit einem Mehraufwand in unserer Verwaltung verbunden.

 

Mit einer sehr eindrücklichen Predigt im Gottesdienst am letzten Sonntag in der Jakobus-Stadtkirche verabschiedete sich Pfarrerin Mirjam Rappel. Sie wechselt nach den Sommerferien in den Schuldienst ans Justinus-Kerner-Gymnasium in Weinsberg.

 

Weitere Erfahrungen beim Weinausschank in der freien Landschaft sammelte ich am letzten Sonntag am Weinstand des JupiterWeinkellers Hausen im „Bühl“ am Zabergäu-Radweg. Zu den örtlichen „Stammgästen“ gesellten sich auch Touristen aus weiter entfernten Landesteilen. Der Erlös des sonntäglichen Einsatzes kommt der Jugendarbeit des Gesangvereins Hausen zu Gute.

 

Hinweisen möchte ich auf den „Hausener Herbst“ im JupiterWeinkeller an diesem Wochenende.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Rolf Kieser, Bürgermeister


 „Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest,

der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.“

 
Mutter Teresa

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