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Wappen

Brackenheimer Wappen

Wappen Brackenheim

Das Symbol der Bracke im Wappen der Stadt lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Bracke wurde bei der Jagd, dem Vergnügen der Adligen im Mittelalter, als Spürhund auf die Fährte des Wildes angesetzt. Noch heute findet man alte plastische Darstellungen des Stadtwappens an verschiedenen Stellen der Stadt.

Am Flüchttor in der Schleglergasse ist eine Abbildung aus dem Jahre 1495 zusammen mit dem württembergischen Wappen zu sehen. Weitere Abbildungen befinden sich z. B. am Türsturz des 1717 wiedererichteten "Neuen Spitals" an der Marktstraße, in der Sakristei der Pfarrkirche sowie am Rathaus.

Im Laufe der Zeit änderten sich die Stilrichtungen der einzelnen Darstellungen ständig. Je nach "Zeitgeist" erscheint die Bracke mit Halsband, Leitring, Leitseil oder Kette. Steht, sucht, springt oder schreit sie mit erhobenem oder gesenktem Kopf. Kontinuität zeigt sich bei den Stadtfarben rot und weiß.

Das heutige Wappen besteht in dieser Form seit 1953. Die aufrechte Haltung des großen, ausdrucksstarken Tieres symbolisiert die wachsende Bedeutung der Stadt.

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Das Wort "Wappen" stellt die niederdeutsche Sprachform des Wortes "Waffen" dar. Es tauchte erstmals im 12. Jahrhundert in der speziellen Bedeutung von "Waffenzeichen" auf. Die ersten Wappen sind Zeichen mit Fernwirkung, die auf Schild, Helmen, Rüstungen, farbigen Bannern und Pferdedecken angebracht wurden.

Als umfassende Kulturerscheinung verbreitete sich das Wappenwesen sehr schnell über die Kreise des Adels hinaus, und schon im 15. Jahrhundert lassen sich sehr viele bürgerliche Wappen nachweisen.

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