

Der Ort wurde erstmals 793 urkundlich erwähnt. Im Jahre 1993 wurde das 1200jährige Bestehen gefeiert. Sehenswert sind das Deutschordens-Gülthaus von 1607, ein dreistöckiger Renaissancebau, und die spätgotische evangelische Marienkirche mit ihrem massiven romanischen Turm aus dem Jahre 1280.
Das Schiff der Kirche wurde 1744 spätbarock umgestaltet. Im modernisierten Inneren befinden sich noch ein schönes Altarkreuz des 17. Jahrhundert (um 1750 von dem Comburger Stiftsmaler Johann Georg Raymann neu gefasst), ein spätgotisches Heiliges Grab, eine klassizistische Orgel von 1825 und Chorfenster von Valentin Saile aus dem Jahre 1955. Im Chor und an den Außenwänden der Kirche sind mehrere sehenswerte Epitaphien des 16./17. Jahrhundert angebracht.

Im ehemaligen Schul- und Rathaus in der Ortsmitte, das 1838 erbaut wurde, ist das Heimatmuseum, das der Heimatverein Brackenheim ehrenamtlich betreibt, untergebracht.
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